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Ausbildung beendet. Und jetzt?

Andreas Erbenich gab Orientierungshilfen für Abschluss-Semester

 

Ein „guter Bekannter“ der Möfa war erneut gern gesehener Gast des Branchenforums: Personalberater Andreas Erbenich, Spezialist im Bereich des Möbelhandels, zeigte den Studierenden Karrierewege in Handel und Industrie auf. Es ging um Berufe, Positionen, Profile und den Werdegang von der Fach- zur Führungskraft. Und es gab Antworten auf Fragen, die Studierende beschäftigen: Soll die erste Position reiner Zufall oder gute Planung sein? Sind Gehaltsverhandlungen ein Geben und Nehmen? Was zeichnet die ersten 100 Tage im Berufsleben aus?

 

Die Möbelindustrie sei in einem Umbruch, so der Referent, ein Generationenwechsel schaffe viele freie Arbeitsplätze in den Unternehmen. Der demographische Effekt spreche deshalb für alle Möfa-Absolventen und eröffne ihnen zahlreiche Stellenangebote. „Die Möfa-Ausbildung ist die Fahrkarte ins Berufsleben. Sie müssen nur mobil sein und Gas geben!“, lautete die ermutigende Botschaft.

 

Besonders spannend, weil oft entscheidend für weitere berufliche Entwicklungsmöglichkeiten ist dabei der Testfall „Probezeit“. Die Botschaft des Personalberaters hierzu: „Ob Gruppenleiter oder Topmanager – es trifft sie alle: Nach 100 Tagen wird abgerechnet. Was haben sie geleistet? Wie geht es dem Unternehmen? Ist der Neue ein Macher oder ein Looser?“

 

Für die meisten Möfisten kommt die Probezeit in nächster Zukunft. Andreas Erbenich bot daher einschlägige Tipps, die diese Zeit erleichtern und verbessern können. Seine Empfehlung: „Überlegen Sie sich genau, warum Sie wohin wollen.“ Schließlich sollen Möfisten im nächsten Vorstellungsgespräch klar und überlegt antworten können, wenn die Frage lautet: „Wo sehen Sie sich in der nahen Zukunft?“

 

Text: Kira Jansen

Foto: Patrick Proest

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