Möbel und MaschinenDas Unternehmen „Holzmedia“ im Branchenforum Kennen Sie das Problem? Sie bereiten eine Konferenz vor. Für diese brauchen Sie dringend einen Laptop und einen Beamer. Wie viel Zeit und Nerven brauchen Sie, um sie aufzustellen, anzuschließen und den Standort zu optimieren? Vielleicht nur wenige Minuten. Aber wohin mit den Kabeln? Und was macht man eigentlich mit den Geräten, wenn man den Platz plötzlich während der Konferenz dringend braucht? Und muss es unbedingt sein, das ganze Zeug hinterher wieder wegzuräumen? Kompliziert wird es vor allem dann, wenn mehrere Konferenzteilnehmer ihre Laptops mitbringen. Dann droht in der Regel erst einmal Kabelsalat. Denn viele Tische sind nicht auf den Einsatz von Medien ausgelegt. Doch ist das überhaupt möglich? Kann es Möbel geben, die einen optimalen Einsatz von Medien ermöglichen? Die wirkungsvoll helfen, das ständige Auf- und Abbauen sowie das Kabelwirrwarr zu vermeiden? Und wenn ja? Wie? Dieser Frage ging ein junger BWL-Student in seiner Abschlussarbeit nach. Aus dieser Abschlussarbeit wurde ein Unternehmen. Ein Unternehmen, das diese Frage seit nun acht Jahren für seine Kunden beantwortet. Und das uns Studenten der MöFa nun im Branchenforum von seinem Gründer Manuel Holz vorgestellt wurde: Holzmedia. /Holzmedia.JPG)
Holzmedia stellt verschiedenste Büromöbel her. Unter anderem Konferenztische, Schreibtische, Sideboards und Medienwände. Aber natürlich auch Sonderanfertigungen. Jedes Möbelstück ist darauf ausgelegt, die Unterbringung und den Einsatz von Medienelementen im Büro zu optimieren. Die Technik für ihren Anwender unsichtbar zu machen. Zumindest so lange, wie man sie nicht braucht. So kann man beispielsweise einen Bildschirm auf Knopfdruck aus der Tischplatte fahren und später wieder verschwinden lassen. Ein Projektor ist so in die Tischplatte integriert, dass man ihn fast nicht bemerkt und er dennoch in der Lage ist, ein optimales Bild an die Projektionsfläche zu werfen. Auch für die Kabelführung gibt es durchdachte Konzepte. Es reicht nicht, dass der Anwender sie nicht sehen soll. Sie müssen auch gut erreichbar sein, falls einmal etwas ausgetauscht oder repariert werden muss. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Burgstetten, einem kleinen Ort in der Nähe von Stuttgart. Hier befindet sich auch die elterliche Schreinerei. Der Ort ist so klein und ländlich, dass viele der Kunden, die dort hinfahren, meinen sich verfahren zu haben. Bis am Ende der Straße der Showroom von Holzmedia auftaucht. Ein ehemaliger Schweinestall. Die Kunden kommen aus ganz Deutschland. Und darüber hinaus. Es sind nicht irgendwelche Kunden, für die Holzmedia arbeitet. Es sind die Großen, die dort anfragen. Es sind internationale Konzerne. Sie bestellen für die Chefetagen, nicht für den einfachen Vertreter oder Sachbearbeiter. So hat zum Beispiel ein bekannter Autohersteller einen riesigen Konferenztisch bestellt für seine Aufsichtsratssitzungen. Und sie wissen eins: Ein Konferenztisch, der aufgeräumt, elegant und modern wirkt, hat einen ungleich positiveren Einfluss auf seine Umgebung als einer, auf dem alles Mögliche herum steht. Ein positiver Einfluss auf die Umgebung ist wichtig. Denn oftmals hängt es von der Umgebung ab, ob die Konferenz ein Erfolg wird. Oder nicht. Text: Michael Hegmann Foto: Felix Zwingmann |