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Raum für konzentriertes Arbeiten

"Winis" Antworten auf moderne Ansprüche

 

Gerade im Zuge aktueller politischer Diskussionen besinnen wir uns wieder auf klassische Werte, für die besonders der deutsche Mittelstand unverändert steht. Es geht um Solidität, Berechenbarkeit, Eigenständigkeit. Ein Unternehmen mit dieser Orientierung ist zum Beispiel "Wini": Ein mittelständischer Büromöbelhersteller in Familienbesitz, schon seit 1908 erfolgreich, benannt nach seinem Gründer Wilhelm Niemeier, heute in der dritten Generation von den Inhabern geführt.



 

Dass dieses Unternehmen ein sensibles Gespür für die Ansprüche der modernen Arbeitswelt hat, erfuhren die Zuhörer des Möfa-Branchenforums von Jürgen Jordan, Leiter der Abteilung Consulting und Architektenberatung. Zunächst zeigten eindrucksvolle Fakten den Zuhörern auf, dass es sich lohnte, ganz besonders aufmerksam zuzuhören. "Wini" ist Gewinner von Designpreisen und von vielen weitere Auszeichnungen und gehört heute zu den Top 100 der innovativsten deutschen Mittelständler. Ganz wesentlich wohl deshalb, weil der Anspruch ernst genommen wird, dass Büromöbel individuell auf unternehmensspezifische Aufgaben zugeschnitten werden müssen. Ein fraktaler Unternehmensaufbau mit relativ selbständigen, eigenverantwortlichen Teams ermöglicht Lösungen, die sich dicht an den persönlichen Bedürfnissen, an Raum- und Arbeitsplatzanforderungen der Kunden orientieren.

Worüber man im Möfa-Branchenforum mit dem Referenten nachdachte: Wo eigentlich  liegt der Unterschied zwischen ähnlich lautenden Werbeslogans wie "Zukunft im Büro" und "Mein Büro"? Die richtige Antwort entschied nach Aussage des Referenten mit über den weiteren Erfolg des Unternehmens. Denn die erste Botschaft bleibt letztlich unpersönlich; die zweite, aktuelle hingegen verdeutlicht den Anspruch des Anbieters, mit durchdachten modularen Systemen Funktionszonen zu schaffen, die dem effizienten Arbeiten in jeweils einem ganz bestimmten Unternehmen dienen. Selbstverständlich sollen Lösungen dabei auch ergonomisch durchdacht sein.


Im Idealfall gehen dann Arbeitnehmer jeden Tag gerne an die Arbeit, ob einzeln oder im Team. Zu den äußeren Rahmenbedingungen hierfür gehört dann auch, dass sich die Einrichtung veränderten Aufgaben anpasst. Dem kommt fraglos ein System entgegen,  das problemlos ausbaubar und dessen Elemente miteinander kombinierbar sind. Durchdachte Lösungen helfen insgesamt, Bürofläche zu sparen und Kosten für interne Umzüge zu minimieren.

"Wini", so erfuhren die Studierenden, hört wirklich auf die Meinung von Architekten, Fachhandelspartnern, Objektkunden und eigenen Mitarbeitern. So entstehen immer wieder Möbel, die sowohl von der Nutzung als auch vom Design her bestens durchdacht sind. Kundenorientierung und klare Ziele sind hier wichtige Stichworte. "Wer seinen Hafen nicht kennt, für den weht kein Wind günstig", sagt das Sprichwort. Und - keine Frage -: Im Vortrag über "Wini" haben wir eindrucksvoll die Identifikation des Redners mit der Philosophie und den Zielen seines Unternehmens gespürt.

Text: Diana Tomasi

Foto: Sabine André

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