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Wissenswertes über „WAU“ und „MIAU“

Ex-Möfisten als Jungunternehmer
 
„Wenn ich sage, dass wir Tiermöbel herstellen“, sagt Jungunternehmerin Julia Mai, „dann denken die meisten: Ach so, Hundekörbchen und Kratzbäume. Aber heute ist der Hund eben nicht mehr der Hofhund im Zwinger und die Katze ist nicht mehr zum Mäusejagen im Kuhstall. Das Haustier ist längst in den Olymp seiner Götter aufgestiegen und pflegt den gleichen Lebensstil wie seine Besitzer: Schick, elegant und anspruchsvoll. Zum Beispiel im Stadt-Appartement, im stilvollen Wohnhaus oder im modernen Büro.“
 
 
Julia Mai muss es wissen: Sie war in mehreren Unternehmen als Raumausstatterin tätig, erwarb den Meisterbrief, arbeitete dann in der Produktentwicklung bei Bretz Wohnträume und erfuhr schließlich eher zufällig von der Möfa. Dort absolvierte sie die zweijährige Ausbildung zur Betriebswirtin. „Im Allgemeinen finde ich ja Zahlen und Rechnen eher zermürbend“, schmunzelt sie, „aber obwohl meine Talente eindeutig anders gestrickt sind, habe ich mich im Herbst 2004 an der Schule angemeldet. Die Möfa bot für mich einfach das Fundament, auf dem man aufbauen kann: Gezielter Unterricht gab mir praxisnah und genau Antworten unter anderem auf meine Kernfragen zur Unternehmensgründung und –leitung.“
 
 
Die Möfa verschaffte ihr Zeit und den nötigen Abstand, um noch einmal über eigene Stärken, Schwächen und Wünsche nachzudenken. Sie wurde außerdem zu dem Ort, an dem die Möfistin ihren Traummann, Christoph Mai,  kennen- und lieben lernte. 2007 gründete sie mit ihm zusammen die Firma „Quartier - Lieblingsplätze de Luxe“. Ein ungewöhnliches Unternehmen, das in diesem Jahr zum ersten Mal auch auf der Möbelmesse in Köln präsent war. Mit guter Resonanz. Sein Kernthema: Hochwertige Liegeplätze für haarige Couchbesetzer.
 
 
Dabei ist es ganz wesentlich Nemo, der mitverantwortlich für die Entwicklung neuer Produkte war. Nemo ist eine Dogge und schätzte bis vor kurzem unbeirrbar die Couch seines Frauchens, hinterließ dort seine Haare und sabberte gelegentlich auch ein bisschen.  Alle erzieherischen Tricks halfen nicht, um dieser unwillkommenen Vorliebe entgegenzuwirken. Doch seit einigen Jahren hat Nemo sein eigenes Möbel, mit Minitaschenfedern und Umbau. „Jetzt flippt er richtig aus, wenn wir vom Spazierengehen wiederkommen,“ sagt Julia Mai, „er rennt als Erstes zu seinem Platz, schmeißt sich drauf und bellt. Das Sofa ist seitdem kein Thema mehr.“
 
 
Diesen neuen Luxus für den ältesten Freund des Menschen genießt inzwischen nicht nur Nemo. Dafür sorgen „WAU“ und „MIAU“, Hunde- und Katzenmöbel, die für Tiere vom Chihuahua bis zum Schäferhund viele Varianten eines behaglichen Rückzugsortes bietet. Das Stoffmusterbuch umfasst allein 44 Möbelstoffe und insgesamt 1936 Bezugsvarianten.  In meisterhafter Handarbeit gefertigte Designobjekte sorgen für eine perfekte Anpassung an das Tier und die übrige Einrichtung.
 
Kein Wunder also, dass es Anfragen selbst aus England und Irland, aus der Ukraine und aus den baltischen Staaten gibt. In Deutschland gehören exklusive Einrichter, Internethändler und Versandhäuser, Designer und Fachgeschäfte für Heimtierbedarf zu den Kunden des Unternehmens. Da gibt es viel zu tun. „Ich bin einfach das Mädchen für alles“, beschreibt Julia Mai ihr Aufgabenfeld, „und genau genommen brauche ich heute deshalb auch einfach alles, was damals im Möfa-Unterricht behandelt wurde.“  Prima. Die Möfa wünscht dem Ehepaar Mai weiterhin das Glück des Tüchtigen.
Foto: www.quar-tier.com
Text: Julia Mai, PR-Gruppe
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