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Hintergründe selbst erfahren

Möfisten als Gäste der Hausmesse Süd
 
Ein Netzwerk, in dem man Kontakte zu Geschäftspartnern so pflegt, als seien es gute Freunde, kommt in der Wirtschaft sicher immer seltener vor. Umso schöner ist es, dass es dieses gute Verhältnis unter Menschen aus der Möbelbranche doch häufiger gibt. So lud zum Beispiel der Geschäftsführer der Hausmesse Süd, Klaus Andreae, wie bereits im Vorjahr Studierende der Möfa nach Süddeutschland ein. In einer großzügig von der Hausmesse Süd finanzierten dreitägigen Rundreise ergab sich so die Möglichkeit, aufschlussreiche Details über die besuchten Hersteller zu erfahren.
 
 
Erste Station: die Tischfabrik Ronald Schmitt im beschaulich gelegenen Eberbach. Geschäftsführer Dr. Andreas Wiese begrüßte uns dort bei einem typisch regionalen Frühstück. Dann folgten Einblicke in die Fertigung, die logistische Abwicklung und in die Entwicklungsabteilung. Eindrucksvoll, wie selbst Auszubildende Hand in Hand mit ihren Kollegen an neuen Produkten tüftelten, die das Unternehmen auch in Zukunft an der Spitze halten sollen. Eine imposante Ausstellung präsentierte diesem Anspruch gemäß Möbelstücke, die 2008 mit dem Red Dot Award ausgezeichnet wurden. Gleichfalls imponierend: das neue Programm iSup, das durch teilweise unerwartete Funktionen verblüfft.
 
Auf der anschließenden Fahrt in Richtung Taufkirchen lernten wir dann den Mann erstmals richtig kennen, der uns diese einmalige Reise ermöglicht hatte: Klaus Andreae, ein Mann, der für die Hausmesse Süd lebt und für den der Beruf eine Berufung ist. Er versorgte uns mit wichtigen Facts zu den teilnehmenden Herstellern, sparte auch nicht mit Informationen zum süddeutschen Raum allgemein und führte schließlich am ersten Abend unsere Reisegruppe sicher in den Hafen des Unternehmens „himolla“. Hier erweiterte sich der Gesprächskreis: Die Präsenz von Möbelhändlern aus den verschiedensten Ländern ermöglichte ganz neue Kontakte und erlaubte den Blick über den nationalen Tellerrand.
 
 
Die Werksführung des folgenden Tages sowie der Besuch des neu erweiterten und aufwändig gestalten Showrooms sorgten dann bei Vielen für weitere „Aha-Effekte“. Vom Prüflabor zur Entwicklungsabteilung, vom Zuschnitt bis zur Näherei, vom Gestellbau bis zur Polsterei, überall war neben dem Einsatz modernster Technik das handwerkliche Know-how der MitarbeiterInnen als zentrales Element der Unternehmensphilosophie spürbar. Vor der Ausstellungsbegehung ließ es sich Geschäftsführer Karl Sommermeyer nicht nehmen, die Himolla Group mit ihrer breitgefächerten Produktpalette vorzustellen. Danach konnten ZeroStress und Co. mit höchstem Komfort und ausgefeilten Funktionen überzeugen; getreu dem Motto: himolla = himmlisch, mollig, angenehm.
 
Beschaulich am Neckar liegt das Örtchen Sulz, Sitz des familiengeführten Möbelherstellers Wössner. Hier präsentierten uns am dritten Exkursionstag Vertriebsleiter Heinz W. Holl und Juniorchef Jochen Wössner eine ausgesprochen anschauliche Ausstellung. Ständig hatten die Studierenden das Gefühl, von Modell zu Modell in eine andere Welt einzutauchen. Kein Wunder, dass es in der anschließenden Gesprächrunde noch viele Fragen zu klären gab. Fazit: Ein herzlicher Dank der Möfisten gilt allen Gastgebern und speziell Klaus Andreae, der uns die vielen imposanten Eindrücke erst ermöglichte.
 
Text: Tommy Fietze
Foto: Stephanie Marquardt, Marco Jäger

 

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