Magisches "M"Möfa, Marketing und Möbelhaus Mahler - Ronald Kegel im Gespräch /Blass+008.jpg)
Zwanzig Studierende der Möfa auf Gran Canaria. Das hat wenig mit Entspannung, sehr viel aber mit Ehrgeiz und Engagement zu tun. Und außerdem mit einer gewaltigen Portion Vorfreude. Auslöser dieser Gefühle ist das Familienunternehmen Mahler. Dort plant man für 2012 die Errichtung eines vierten Einrichtungszentrums in Neu-Ulm. Das Besondere hieran: Studierende der Fachschule wirken mit ihren Ideen an einem positiven Gesamterscheinungsbild des neuen Hauses mit. Eine spannende Aufgabe, für die schon vor dem Inselaufenhalt in drei Teams Vorarbeiten geleistet wurden. Aus gegebenem Anlass besuchten auch Juniorchef Michael Mahler sowie Vertriebs- und Marketingleiter Roland Kegel die Möfa. Für Roland Kegel ein altvertrauter Ort: Er selbst studierte vor einer Dekade hier. Torben Tacke, angehender Betriebswirt im dritten Semester, bat um ein Gespräch mit ihm. Lesen Sie im Folgenden Auszüge hieraus. /11.13.25.jpg)
Torben Tacke (3. Semester Betriebswirte) im Gespräch mit Vertriebs- und Marketingleiter Roland Kegel (Möbel Mahler)
Torben Tacke: Herr Kegel, Sie haben einen Teil Ihrer Ausbildung an der Möfa absolviert. Aus welchen Gründen haben Sie sich damals für diesen Studiengang entschieden? Ronald Kegel: Mein Abschluss liegt gut zehn Jahre zurück. Nach dem Abitur wollte ich Geld verdienen, hatte aber noch keine konkreten beruflichen Vorstellungen. Begonnen habe ich dann klassisch mit einer Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in einem Möbelhaus. So lernte ich dann auch die Branche und die Fachschule des Möbelhandels kennen. An der Möfa besuchte ich zunächst den Lehrgang für die Küchenfachberater, dann schloss ich das BWL-Studium an. Torben Tacke: Welche Inhalte haben Ihnen dann später auf Ihrem erfolgreichen Berufsweg besonders geholfen? Ronald Kegel: Der breite Themenumfang an der Möfa ist im späteren Berufsalltag ausgesprochen hilfreich. Ich denke da etwa an das warenkundliche Fachwissen, an das Arbeitsrecht oder an das Lesen von Bilanzen. Dadurch kann man sich in vielen Bereichen fachlich einbringen. Es hilft ungemein, wenn ich zum Beispiel mit einem Rechtsanwalt über das Arbeitsrecht oder mit einer Werbeagentur über das Marketing spreche. Torben Tacke: Wie sieht Ihr Tätigkeitsbereich als Gesamtvertriebsleiter bei Möbel Mahler aus? Welche Aufgaben haben Sie im Einzelnen zu bewältigen? Ronald Kegel: Ich kümmere mich um alles, was mit dem Bereich Verkauf und Marketing zu tun hat. Den typischen Arbeitstag gibt es nicht. Neben gewissen Fixpunkten sind die Abläufe komplett unterschiedlich. Mal geht es etwa um einen Rechtsstreit mit einem Mitbewerber oder um die Auswahl von neuen Mitarbeitern. Aktuell planen wir eine neue Hauseröffnung. Hinzu kommt, dass ich jährlich circa 50.000 Kilometer mit dem Auto unterwegs bin und somit auch viele Termine außerhalb des Büros habe. Torben Tacke: Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Aufgabe? Was sind besondere Herausforderungen? Ronald Kegel: Den Austausch mit Menschen und die direkte Messbarkeit der Arbeit finde ich besonders interessant. Unsere derzeit größte Aufgabe ist natürlich die Neueröffnung des Einrichtungshauses in Neu-Ulm. Hier gibt es in allen Bereichen viele arbeitsintensive Dinge zu planen. Aber auch das ist jedes Mal eine schöne Aufgabe. Zudem freuen wir uns, diese Arbeit diesmal mit den Nachwuchskräften von der Möfa zu teilen. Gerade die Kooperationsbereiche "Betriebswirtschaft", "Gestaltungen" und "Marketing" sind äußerst umfassend. Natürlich ist es eine fordernde Aufgabe, diese Bereiche optimal auf die Kundenwünsche auszurichten. Torben Tacke: Würden Sie dem Branchennachwuchs zu einem Besuch der Möfa raten? Gibt es vielleicht Leitsätze, die Sie ehrgeizigen Möfisten mit auf den Weg geben würden? Ronald Kegel: Den Besuch der Fachschule empfehle ich auf jeden Fall. Egal in welchen Bereich man gehen möchte, sei es in der Industrie, im Handel, im Marketing oder im Vertrieb: Das breite Spektrum, das man hier vermittelt bekommt, hilft sehr für die spätere Berufswelt. - Ihre zweite Frage ist schwierig, schließlich ist jede Person unterschiedlich. Ich denke aber, dass jeder etwas tun sollte, weil er es möchte - und nicht, weil er es muss. Dann machen auch mal Überstunden Spaß. Wenn die Zeit verfliegt, während man sich in das Studium und die Arbeit einbringt, ist das ein gutes Zeichen. Man sollte sich bei dem, was man tut, immer wohl fühlen. Torben Tacke: Vielen Dank für dieses Interview und eine gute Heimreise. Ronald Kegel: Sehr gerne, auf Wiedersehen. Foto: Jessica Berg |